Der Dachs im Gewerbe: Referenzobjekte.

Energie für Senioren – nachhaltig und effizient.

Referenzobjekte: Das Seniorenzentrum St. Josef im bayerischen Ringelai

setzt seit 2009 auf KWK. Drei Dachs Mikro-KWK-Anlagen von SenerTec sorgen hier seitdem gleichzeitig und direkt vor Ort für Strom und Wärme. Dank der gekoppelten Erzeugung spart das Haus jährlich rund 22.000 Euro Energiekosten und entlastet zudem die Umwelt um rund 81 Tonnen des klimaschädlichen CO2. Dr. Joachim Mirski, der Betreiber der Einrichtung, ist von den effizienten Kleinkraftwerken im Heizungskeller des alten Gebäudes überzeugt. In den vergangenen Jahren hat er auch seine fünf anderen Seniorenheime mit insgesamt acht Dachsen ausgerüstet.

KWK statt höherer Energiekosten.

Die Wahl fiel 2009 auf eine Dachs Mikro-KWK-Anlage von SenerTec, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme in einem Schritt erzeugt und sich je nach Energiebedarf auch als Kaskade nebeneinander schalten lässt. Seitdem versorgen zwei Dachs Module das große Hauptgebäude, ein drittes den 15 Jahre alten Anbau. Beheizt werden die Anlagen mit Flüssiggas. In Regionen wie Ringelai, die nicht ans Erdgasnetz angeschlossen sind, ist Flüssiggas eine praktische und klimaschonende Alternative. Es verbrennt nahezu rückstandsfrei und produziert dabei kaum Feinstaub.

Küche und Wäscherei verbrauchen am meisten Energie.

Das Seniorenzentrum St. Josef beherbergt 120 Bewohner. Insgesamt 100 Voll- und Teilzeitkräfte arbeiten in dem ältesten und größten Haus von Dr. Joachim Mirski. Es umfasst neben einer allgemeinen Pflegestation auch eine Intensivpflege und eine Demenzstation. Einen großen Einfluss auf den Energiebedarf nehmen vor allem die Küche und die hauseigene Wäscherei. Ebenso energieintensiv sind das tägliche Baden und Waschen der Bewohner. Als vor gut vier Jahren eine Erhöhung der Strom-Anschlussleistung anstand, wünschten sich Betreiber und Heimleitung eine sowohl umweltfreundliche als auch wirtschaftliche Alternative zur Heizung mit Öl und dem Strom vom örtlichen Energieversorger. Das neue Konzept sollte sich unabhängiger von den steigenden Strompreisen und damit kostengünstiger gestalten.

8.000 Betriebsstunden im Einsatz.

Mit jährlich 8.000 Betriebsstunden sind die Mikro-KWK-Anlagen das ganze Jahr über im Einsatz. Von den benötigten rund 200.000 Kilowattstunden
Strom erzeugen die effizienten Kleinkraftwerke etwa 130.000 Kilowattstunden direkt am Ort des Verbrauchs. Dadurch, dass die Mikro-KWK-Anlagen die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme für Warmwasser und Heizung auskoppeln, spart das Seniorenzentrum gleich ein zweites Mal: Die Dachse decken auch einen großen Teil des Wärmebedarfs – von den insgesamt 700.000 Kilowattstunden etwa 40 Prozent. Lediglich an sehr kalten Tagen im Winter springt die im Gebäude verbliebene Ölheizung an, um die Spitzenlasten abzufangen. Der Heizölverbrauch fällt deshalb deutlich niedriger aus. Statt ursprünglich 90.000 Liter sind nur noch rund 20.000 Liter Heizöl pro Jahr erforderlich. Dank KWK spart das Haus jährlich insgesamt bis zu 22.000 Euro Betriebskosten und der Umwelt bleiben rund 81 Tonnen des klimaschädlichen CO2 erspart.

ObjektSeniorenzentrum St. Josef
StandortRingelai, Bayern
Anlagentyp3 Anlagen Dachs F 5.5, Flüssiggas
Leistungthermische Leistung: 14,8 kW
elektrische Leistung: 5,5 kW
InbetriebnahmeJanuar 2009

Effizientes BHKW für Betrieb und Wohnhaus.

Referenzobjekte: Josef Sprenger GmbH. Stanzen, schweissen, pressen, biegen

– seit mehr als 60 Jahren ist die Josef Sprenger GmbH im nordrhein-westfälischen Heggen eine feste Größe in der Metallwarenproduktion. Und auch in Sachen Energiesparen ist das mittelständische Unternehmen ganz weit vorne: Seit Januar 2012 versorgt eine Dachs Mikro-KWK-Anlage von SenerTec sowohl den 800 Quadratmeter großen, energieintensiven Betrieb als auch das angrenzende Wohnhaus mit Strom und Wärme. Damit erzeugen die Inhaber Anne und Michael Steinberg rund die Hälfte ihres Stroms und über 70 Prozent der benötigten Wärme selbst und direkt am Ort des Verbrauchs. Pro Jahr ergibt sich daraus eine Energiekostenersparnis von etwa 8.000 Euro.

RWE Klimaschutzpreises 2012.

Vor dem Wechsel zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) hat sich das innovative Unternehmerpaar umfassend über die effiziente Technologie informiert und freut sich heute über die größere Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und Abgaben. Besonders stolz sind beide auf die Auszeichnung ihres KWK-Projekts mit dem RWE Klimaschutzpreis 2012. Die Gründe für den Erfolg liegen für Michael Steinberg auf der Hand: „Die Mikro-KWK-Anlage ist ja nicht nur gut fürs eigene Portemonnaie. Sie gibt nahezu 50 Prozent weniger klimaschädliches Treibhausgas an die Umwelt ab und verbraucht zudem 31 Prozent weniger Primärenergie.“ Für die Gemeinde Finnentrop bedeutet das, dass hier dank des Engagements der Steinbergs pro Jahr etwa 23 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre gelangen.

Umweltfreundliche KWK zahlt sich aus.

Seinen Standort hat der mit Erdgas betriebene und mit einem autonomen 800-Liter-Pufferspeicher ausgestattete Dachs im Produktionsgebäude und versorgt von dort aus auch das Wohnhaus. In beiden Gebäuden blieb die Ölheizung erhalten, die alte Gasheizung in der Schweißerei wurde dagegen abgeschaltet. Im Haus dient die Ölheizung heute hauptsächlich als Steuereinheit. Die Wärme wird dort in einem in die Anlage eingebundenen 500-Liter-Pufferspeicher bevorratet. Auf diese Weise versorgt der Dachs das Gebäude zu 100 Prozent mit Wärme, die darüber hinaus produzierte thermische Energie wandert in den Betrieb und trägt dort mit etwa 40 Prozent zur Deckung des Bedarfs bei. Mussten die Steinbergs früher etwa 13.000 Liter Heizöl einkaufen, reicht heute bereits die Hälfte aus. Übers Jahr gesehen ist die KWK-Anlage etwa acht Monate lang rund um die Uhr im Einsatz. In den Sommermonaten, wenn es hauptsächlich den Warmwasserbedarf des Wohnhauses zu decken gilt, reichen etwa vier bis fünf Stunden Betriebszeit täglich aus.

50 Prozent des Strombedarfs deckt der Dachs.

„Neben der Wärme profitieren wir natürlich auch vom selbst erzeugten Strom“, sagt Michael Steinberg. „Etwa 80 Prozent davon verbrauchen wir selbst und die restlichen außerhalb unserer Betriebszeiten produzierten 20 Prozent speisen wir gegen eine marktübliche Vergütung ins öffentliche Stromnetz ein.“ Bei einem jährlichen Bedarf von etwa 75.000 Kilowattstunden decken die Steinbergs demnach gut die Hälfte davon mit Strom ab, den der Dachs ihnen zuverlässig bereitstellt.

ObjektJosef Sprenger GmbH & Co. KG
StandortFinnentrop-Heggen, NRW
AnlagentypDachs G 5.5, erdgasbetrieben
Leistungthermische Leistung: 12,5 kW
elektrische Leistung: 5,5 kW
InbetriebnahmeJanuar 2012

Klimafreundliche KWK-Versorgung im Landhotel.

Referenzobjekte: Das Landhotel Rittersgrün im oberen Erzgebirge

ist in Sachen Energieversorgung weitgehend autark: Den kompletten Wärmebedarf des Vier-Sterne-Hotels decken acht effiziente Kleinkraftwerke, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme in einem Schritt erzeugen. Neben der kompletten Heizenergie liefern die Dachs Mikro-KWK-Anlagen von SenerTec gut 56 Prozent des benötigten Stroms. „Wir haben eine effiziente und klimafreundliche Möglichkeit gesucht, um unser Hotel zu versorgen. Die Dachse sind optimal, da sie nicht nur weniger CO2 ausstoßen, sondern gleichzeitig unsere Betriebskosten niedrig halten“, sagt Hotelinhaber Christian Neubert.

Selbstversorger dank Kleinkraftwerken.

Bei der Eröffnung des Landhotels Rittersgrün im Oktober 2003 waren bereits sechs Dachse in Betrieb. Ein zusätzlicher Heizkessel deckte damals noch anfallende Spitzenlasten ab. Den Ölkessel haben die Betreiber 2008 gegen zwei weitere Mikro-KWK-Anlagen ausgetauscht und heizen nun vollständig mit klimafreundlicher KWK-Energie. Dadurch, dass die Anlagen die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme für Raumheizung und Warmwasser auskoppeln, sparen sie gut ein Drittel Primärenergie ein. Würde das Landhotel Strom und Wärme separat beziehen, wäre auch der CO2-Ausstoß um 36 Prozent höher. So erspart das beliebte Gästehaus der Atmosphäre jedes Jahr mehr als 97 Tonnen Treibhausgas. Abhängig von den aktuellen Preisen für Strom und Heizöl sinken dadurch die jährlichen Betriebskosten um bis zu 18.000 Euro.

Dass die selbst erzeugte Wärme möglichst lang und effizient genutzt werden kann, garantieren zwei Pufferspeicher mit je 2.000 Litern Volumen. Für ein energieintensives Haus wie das Landhotel ein wichtiger Punkt: Neben den Gästezimmern mit insgesamt 100 Betten, Tagungsräumen, Restaurants und Bowlingbahnen benötigt auch der 144 Quadratmeter große Wellnessbereich ganzjährig Wärme. Pro Jahr sind 390.000 Kilowattstunden thermischer Energie nötig, die die acht Dachse zuverlässig bereitstellen. Der Strombedarf des Landhotels liegt bei etwa 158.000 Kilowattstunden – 89.000 davon produzieren die Anlagen ebenfalls direkt am Ort des Verbrauchs. Sie wandeln im Jahr rund 59.000 Liter Heizöl in Strom und Wärme um und laufen von Dezember bis März im Dauerbetrieb.

Umweltschutz mit Dachs.

Nicht nur in der Energieversorgung setzt das sächsische Landhotel am Hang des Fichtelbergs besonders umweltfreundliche Lösungen um: Mit dem emissionsarmen KWK-Strom betreibt das Unternehmen auch eine vollbiologische Kläranlage. Weil der Ortsteil Rittersgrün weder über eine zentrale Kläranlage noch über ein hinreichendes Abwassernetz verfügte, installierten die Hotelbetreiber ein eigenes System. Zudem wurde bereits in der Bauphase ein Brauchwassersystem realisiert, das Wäscherei und WCs versorgt, ohne Trinkwasser zu verschwenden.

ObjektLandhotel Rittersgrün
StandortBreitenbrunn, Ortsteil Rittersgrün, Sachsen
Anlagentyp8 Anlagen Dachs HR 5.3, heizölbetrieben
Leistungthermische Leistung: 11,9 kW
elektrische Leistung: 5,3 kW
Inbetriebnahme2003 (6 Anlagen) und 2008 (2 Anlagen)

Alles spricht dafür. Hier erfahren Sie alle Gründe für den Dachs, die Kraft-Wärme-Kopplung.

Einfach beim Heizen Strom erzeugen: Das geniale Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Sie interessieren sich für einen Dachs? Fordern Sie kostenlos die Broschüre an.

Ihr SenerTec Center berät Sie unverbindlich, welcher Dachs der richtige ist.